Montag, 1. Dezember 2014

Nähfrage #1: Vliseline


Angie möchte nach einem missglückten Versuch wissen, welche Einlage sich für welchen Stoff und welches Projekt eignet.


"Wie Du ja aus meinen diversen Blogbeiträgen weißt habe ich ein Problem damit die richtige Einlage für Stoff und Einsatzzweck zu finden. Denke mal nur an das Desaster mit der Bionic Gear Bag. Decovil I in die Seitenteile zu bügeln, wie bin ich nur auf das schmale Brett gekommen????
Meine Frage: Welche Einlage paßt zu welchem Stoff und zu welchem Zweck?"

 Liebe Angie, ich gebe diese Frage an die Näh-Blogger weiter.


Ihr könnt direkt hier in den Kommentaren antworten oder einen Beitrag auf eurem Blog veröffentlichen und ihn hier verlinken. Solltet ihr bereits einen fertigen Beitrag haben, so könnt ihr diesen ebenfalls hier verlinken.


p.s. das Bildchen dürft ihr euch gerne mitnehmen

Kommentare:

  1. Na dann will ich mal meinen Beitrag dazu leisten.
    Wenn ich Taschen nähe, bügle ich immer als erstes H630 und dann ein festeres Vlies. Manchmal auch Decovil light, aber bitte nie in die Nahzugabe. Alölerdings ist eben Decovil sehr fest und nicht immer toll. Bei mir im Patchworkladen gibt es ein Vlies, das nennen wir Waffelvlies, weil es auf der einen Seite so ein bisschen waffelig ausschaut :-) Leider gibt es dazu keine Bezeichnung. Das gibt größeren Taschen einen guten Stand. Und dadurch, dass außen H630 isrt sieht die Tasche auch ein bisschen luffig aus.
    Auch mein Futter bekommt eine Vlieseinlage, weil mir das sonst zu wabbelig ist. Da nehme ich H20, weil es ja nur ein bisschen fester werden soll! Und mit H 200 füttere ich dann auch meine Innentaschen!

    Gruß Marion

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  2. Ich habe mir Angies Bionic Tasche mal angeschaut.
    Für die hätte ich an den Seiten eine leichte Schabrackeneinlage genommen (S320) auf Außen- und Innenstoff. Auf die Taschenteile hätte ich auf den Außenstoff Volumenvlies H630 genommen und wenn es denn unbedingt Decovil sein sollte, dann dieses auf das Futter gebügelt. Aber wenn es meine Tasche geworden wäre hätte ich mich hier für Decovil Light entschieden. Und dann wie Marion schon geschrieben hat nur bis zur Nahtzugabe. Denn den Fehler, es auf die komplette Größe zu bügeln, habe ich einmal gemacht; …nie wieder!
    Angie, die nächste Tasche wird perfekt!
    Herzliche Grüße
    Pia René

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  3. Bei Vlies bin ich ja wenig experimentierfreudig. Zum Aufbügel soll es bitte sein, damit es nicht verrutscht. Taschen bebügel ich fast ausschließlich mit H630. Das gibt Stand und ist nicht zu fluffig. Wenn es fester werden soll, aber nicht dicker, dann greife ich auf H250 zurück. Mehr Vlies habe ich eigentlich nicht da. Für Patchworkkissen hatte ich mal mit H640 genäht und fand es auch toll. Eben etwas dicker als H630. Decovil habe ich noch geerbtes da. Ganz am Anfang habe ich damit mal eine Tasche genäht, aber es löst sich immer wieder und schlägt Blasen - gar nicht meins! Für meine Lizzy (gab es im Sommer im Blog) habe ich ein flexibles Schneidebrett vom schwedischen Möbelhaus verwendet - was sehr gut geht, da es leicht ist, sich aber nicht zu stark biegt oder gar bricht, was bei Pappe schnell passiert. Mit Bodenwischertüchern wollte ich nochmal arbeiten - die werde ich dann wie immer mit in die Nahtzugabe einnähen. Leider finde ich sie im Moment nicht in weiß und in gelb scheinen sie oft durch. Für meinen Kosmetikkoffer habe ich das schon einmal gemacht. Es ist weniger flauschig und hat einen guten Stand. Für eine Messengerbag ist aber schon welches zugeschnitten. Ansonsten würde ich empfehlen einfach mit mit dem Schnittmuster in den Laden zu gehen und die Verkäuferin zu fragen. Dann kann man mal fühlen.

    Liebe Grüße
    Rebecca

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